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06.12.2017

 

 

Wir suchen: 3 Praktikantinnen / Praktikanten, 80 bis 100 % in den Projekten StadtWildTiere und Wilde Nachbarn im Raum Luzern, St.Gallen, ZĂĽrich

Ihre Aufgaben
  • Mitarbeit bei den Projekten StadtWildTiere und Wilde Nachbarn, inkl. Feldarbeiten fĂĽr Citizen Science-Projekte in den Städten Luzern, St.Gallen oder fĂĽr den neuen Säugetieratlas der Schweiz und Liechtensteins.
  • Organisation und DurchfĂĽhrung der Projekte „Igel gesucht“ und „Aktion StadtIgel“ in Luzern, St.Gallen oder in der Deutschschweiz fĂĽr den neuen Säugetieratlas
  • Koordination und Organisation von Freiwilligen
  • Mithilfe bei verschiedenen Projekten in den Bereichen Wildtiermanagement, Naturschutz, Stadtökologie und Kommunikation
  • Diverse Feldarbeiten
  • Datenerfassung, Datenaufbereitung

 

Start: April 2018

Bewerbungen bis am 6. Januar 2018 gemäss Ausschreibung.

Weitere Infos in der Ausschreibung

06.12.2017

Ein Stadtfuchs stattete dem Bundespräsidenten im Schloss Bellevue einen kurzen Besuch ab. Er wurde dabei von einem Kameramann des ARD gefilmt, wie er durch die offene Tür ins Innere schlüpfte. Kurz darauf suchte er jedoch wieder das Weite.

Link zu den Filmaufnahmen

Bericht dazu im Stern

23.11.2017

Im Rahmen der StadtWildTiere-"Aktion Asthaufen & Co." haben am 17. und 23. November  Schülerinnen und Schüler eines Zürcher Schulhauses bei wunderbarem Herbstwetter Ast- und Laubhaufen für Wildtiere gebaut. Dabei haben sie Spannendes über Igel und den Winterschlaf erfahren. Vielen Dank an die fleissigen Helfer/innen, ihre Lehrpersonen,  natürlich an die StadtNaturBeobachterin Tamara Brügger, die alles organisiert hat und an die Gärtner von Grün Stadt Zürich, welche das Astmaterial geliefert haben.

Wir haben kleine Tafeln aufgestellt, die Sinn und Zweck der Asthaufen erklären.
Eine Anleitung für den Asthaufenbau und die Tafel (in A4- oder A3-Format) können unter info@stadtnatur.ch bestellt werden.

09.11.2017


Kraniche über Winterthur. © Stefan Wassmer / stadtwildtiere.ch

Auf ihrem herbstlichen Zug von den Sommergebieten in Nordosteuropa und Skandinavien in die Winterquartiere in Spanien überfliegen Kraniche selten auch einmal die Schweiz, wie eine Beobachtungsmeldung aus Winterthur vom Formationsflug dieser eindrücklichen Vögel zeigt.

Der Melder Stefan Wassmer schreibt dazu:"Rund 130 Kraniche zuerst im Formationsflug aus Norden kommend, dann laut rufend für mehrere Runden kreisend, bis sie weiter gezogen sind. Ein schönes Schauspiel vom Bürofenster aus!"

Mehr zum Kranich (Grus grus), auch Grauer Kranich oder Eurasischer Kranich genannt, auf Wikipedia.

19.10.2017


© Cornelia Hürzeler / stadtwildtiere.ch

Eine Langzeitstudie aus Deutschland zeigt ein erschreckendes Bild: die Insekten-Biomasse hat in den letzten 27 Jahren um 75% abgenommen. Die Daten wurden seit 1989 an 63 Standorten in Naturschutzgebieten erhoben, also an Orten, in denen die Artenvielfalt und die Lebensbedingungen für Insekten verhältnismäßig gut sind. In anderen, mehr belasteten Gebieten, dürfte der Rückgang noch massiver sein.

Die dramatischen Resultate wurden gestern in der renommierten Zeitschrift Plos One publiziert. Gravierend sind die Resultate deshalb, weil Insekten für die Bestäubigung von Pflanzen zuständig sind und die Nahrungsgrundlage von tausenden von Wildtierarten sind. Die Gründe für den Rückgang sind jedoch noch nicht bekannt. An erster Stelle der möglichen Ursachen stehen die weltweit verwendeten Pestizide, aber auch die Lichtverschmutzung durch künstliches Licht und Klimaveränderungen dürften eine Rolle spielen.

Originalartikel in Plos one

Artikel in Zeit online

Artikel im  DerStandard.at

Artikel in der NZZ

 

19.10.2017


© Amt für Fischerei und Jagd Graubünden

Wie die Stiftung Pro Lutra berichtet, lebt seit kurzem ein Fischotter im Engadin! Das Tier tappte in eine Fotofalle. Das geben das Bundesamt fĂĽr Umwelt (Bafu) und die Kantone Bern und GraubĂĽnden in einer gemeinsamen Medienmitteilung bekannt. Das Fischottermonitoring vor einem Jahr konnte das Tier noch nicht nachweisen.

Aufgrund der Vorkommen in Österreich wurde der Inn schon als eine der Haupteinwanderungsachsen für Fischotter in die Schweiz beurteilt. Doch seit dem Nachweis eines Fischotters am Rhein in der Schweiz, tauchten Tiere zunächst an Aare, Rhone und Ticino auf – und erst jetzt am Inn.

Tatsächlich scheint der Fischotter den Inn in Österreich nur langsam zu besiedeln. In den letzten 10 Jahren eroberte sich der Fischotter jedoch weite Teile der Steiermark, Kärnten und Salzburg zurück, wie die neuste Studie aus Salzburg zeigt (Link). Zwar wurde im Tirol bereits 2007 ein Tier am Inn festgestellt (Bericht Pro Lutra Link). Die landesweite Kartierung Tirols im Jahr 2010 verlief jedoch ergebnislos.

Die Wiederausbreitung kann beim Fischotter rasant geschehen. Man  kann deshalb davon ausgehen, dass sich die Fischotter unterdessen auch im Tirol bereits ausgebreitet haben. Von da ist es ein „Fischottersprung" in die Schweiz.

Medienmitteilung vom 16. Oktober 2017

Sichere Nachweise von Fischotter in der Schweiz, Stand Oktober 2017

12.10.2017


Rotes Eichhörnchen aus Basel (© Marcus Bohler / wildenachbarn.ch)

Im Rahmen der „Aktion Eichhörnchen“ wird die Bevölkerung in der Schweiz und Liechtensteins aufgerufen, Eichhörnchen-Beobachtungen auf der Meldeplattform säugetieratlas.wildenachbarn.ch zu melden. Als zusätzliche Information ist die Fellfarbe der Eichhörnchen gefragt: Ist der Pelz fuchsrot oder braunschwarz? Die Meldungen fliessen in den neuen Säugetieratlas der Schweiz und Liechtensteins ein, welcher zurzeit von der Schweizerischen Gesellschaft für Wildtierbiologie SGW erarbeitet wird.

Die Verbreitungskarte der Eichhörnchen ist auch deshalb von Interesse, weil die nordamerikanischen Grauhörnchen auf dem europäischen Kontinent auf dem Vormarsch sind. Noch haben sie die Schweiz nicht erreicht. Aber in Norditalien lebt bereits seit ein paar Jahren eine Population der gebietsfremden Grauhörnchen. Sie sind etwas grösser als die einheimischen Eichhörnchen und konkurrenzstärker. In Grossbritannien haben sie die Eichhörnchen weitestgehend verdrängt.


Nordamerikanisches Grauhörnchen (© Sandra Gloor / wildenachbarn.ch)

10.09.2017


In die Fotofalle getappt: Die Wildschweinbande auf nächtlicher Tour am Aarauer Zollrain (© ZVG).

Eine ganze Wildschwein-Rotte wurde mit der Ăśberwachungskamera der Polizei fotografiert, wie sie mitten in der Nacht durch ein Stadtquartier streift (Bericht der Aargauer Zeitung vom 8.9.2017).

10.09.2017


Zur Bestimmung von Alter, Art und Geschlecht betäubt Jürg Paul Müller die Mäuse mit Äther. Bild: Nicola Pitaro

Der Schweizer Beobachter begleitete den Wildtierbiologen Jürg Paul Müller bei den Feldarbeiten für den neuen Säugetieratlas. Aufgerufen wird dabei auch, Beobachtungen von Säugetieren auf www.wildenachbarn.ch zu melden.

Artikel im Beobachter vom 28.8.2017.

07.09.2017

Fünf Jahre hat der Bundesrat für die Erarbeitung eines Aktionsplans für die Umsetzung der "Strategie Biodiversität Schweiz" benötigt. Wichtige Stakeholder aus der Zivilgesellschaft wurden deshalb Anfangs 2017 selber aktiv und erarbeiteten einen eigenen, fachlich breit abgestützten Aktionsplan den sie am 4. September der Öffentlichkeit präsentierten. Wenige Tage später hat nun auch der Bundesrat seinen offiziellen Aktionsplan verabschiedet. Fazit der Umweltorganisationen nach der ersten Prüfung der vorgeschlagenen Massnahmen: Nach einem Dutzend Jahren hat der Berg eine Maus geboren, zu unverbindlich sind die vorgeschlagenen Massnahmen, zu bescheiden die zur Verfügung stehenden Gelder.

Am 4. Sept. 2017 haben die drei grossen Umweltverbände der Schweiz WWF, Birdlife Schweiz und Pro Natura haben einen eigenen ausführlichen Aktionsplan der Zivilgesellschaft veröffentlicht.

Am 6. Sept. 2017 verabschiedete der Schweizer Bundesrat den offiziellen Aktionsplan zur Strategie Biodiversität Schweiz.

Am 7. Sept. 2017 publizierten die Umweltverbände ihre Reaktion auf den offiziellen Aktionsplan des Bundesrats.

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