News

10.03.2017

SWILD - Stadt√∂kologie, Wildtierforschung, Kommunikation ist eine Forschungs- und¬†Beratungsgemeinschaft von WildtierbiologInnen, die seit √ľber 20 Jahren Projekte in den Bereichen Naturschutz, Management von Wildtieren und √Ėffentlichkeitsarbeit durchf√ľhrt. SWILD hat die Beobachtungsmeldeplattformen stadtwildtiere.ch und wildenachbarn.ch entwickelt und f√ľhrt deren Gesch√§ftsstelle.

F√ľr die Weiterentwicklung verschiedener, international genutzter Webapplikationen zur Sammlung, Verwaltung und Darstellung r√§umlicher Daten und Beobachtungsmeldungen von Wildtieren (stadtwildtiere.ch / wildenachbarn.ch, GPS Ortungen sendermarkierter Wildtiere, etc.) suchen wir eine/n ProgrammiererIn Webapplikationen f√ľr Wildtier-Projekte: 40 %

Stellenausschreibung

16.02.2017

Im Westschweizer Kanton Fribourg ist ein Wolf unterwegs, der in den letzten Tagen auch Dörfer und die Kleinstadt Bulle besucht hat. In verschiedenen Zeitungen ist zu lesen, dass Wölfe den Menschen sonst nie so nahe kommen. Das ist so allerdings nicht ganz richtig. Wölfe sind zwar scheu und weichen einer direkten Begegnung mit Menschen aus, weshalb wir sie kaum zu Gesicht bekommen. Sie sind jedoch auch sehr anpassungsfähig und können durchaus durch Siedlungsgebiete wandern. 

Artikel dazu in der NZZ

17.01.2017

 

© Pixabay.com

Im Verlauf der letzten Jahre sind in der Stadt und im Kanton Z√ľrich mehrere Wanderfalken vergiftet worden. Die Falkenkamera beim Hochkamin an der Josefstrasse dokumentierte einen solchen Fall im Mai 2011. Damals starb ein Wanderfalkenweibchen beim Verzehr einer vergifteten Taube vor laufender Kamera.

Die Tauben werden als Köder verwendet. Ihr Gefieder wird mit Gift bestrichen, sodass Greifvögel, welche die Taube erbeuten, vergiftet werden.

 

Die Beh√∂rden konnten in einem Fall nun den Schuldigen ermitteln und es handelt sich dabei um einen Hobbytaubenz√ľchter aus dem Z√ľrcher Unterland. Dem Angeklagten droht eine bedingte Freiheitsstrafe von 11 Monaten wegen Tierqu√§lerei und eine Busse von 1500.- Franken, sowie die Untersuchungskosten von 8000.- Franken.¬†

 

Die Vergiftungsf√§lle scheinen gravierende Auswirkungen auf die Wanderfalken zu haben. Seit 2011 hat kein Wanderfalkenpaar mehr an der Josefstrasse gebr√ľtet und auch in der restlichen Schweiz seien pl√∂tzlich langj√§hrige Brutpl√§tze aufgegeben worden. Der Schweizer Vogelschutz (SVS) ruft dazu auf, wachsam zu sein und bei Verdacht oder Vorf√§llen die Polizei zu informieren.

16.12.2016

(c) Fredy Haffner / Höngger

Nun sind sie da, die Biber auf der Werdinsel, an der Limmat Richtung Baden. Bereits im Oktober wurden auf stadtwildtiere.ch Biberspuren an der Limmat, unweit der Stadtgrenze von Z√ľrich, gemeldet. Nun sind die Spuren auch auf StadtZ√ľrcher Boden un√ľbersehbar, wie der H√∂ngger gestern berichtete.

 

Die Stadt Z√ľrich nimmt es gelassen. Im Winterhalbjahr, so Werlen (Mediensprecher von Gr√ľn Stadt Z√ľrich), werde der Biber durch den geringen Betrieb auf der Insel weniger gest√∂rt, und es geh√∂re vor dem Winter zum normalen Verhalten dieser Tiere, die keinen Winterschlaf halten, sich das Futter aus der Baumkrone zu sichern: ¬ęDarum werden wir auch nur B√§ume wegr√§umen, von denen eine unmittelbare Gefahr ausgeht¬Ľ.

 

01.12.2016

Bei den Wilden Nachbarn und StadtWildTieren l√§uft der Fotowettbewerb f√ľr den S√§ugetieratlas. Alle Bilder, die von Juli bis 20. November auf die Meldeplattform hochgeladen wurden, k√∂nnen nun bis am 20. Dezember bewertet werden. Einzige Bedingung: man muss auf der Plattform registriert sein.

 

Es gibt drei Preise: einen Publikumspreis, einen Jurypreis und einen Zufallspreis.

 

Macht mit und bewertet die Bilder und macht eure Freundinnen und Freunde darauf aufmerksam!

Ein Blick in die Galerie lohnt sich, es hat viele tolle Bilder zu entdecken. Viel Spass!

18.11.2016

Ein Luchs, mitten in Basel: Kurze Filmaufnahmen einer Baslerin zeigen die noch junge Wildkatze, wie sie in der Stadt unterwegs ist. Der Luchs wurde von der Feuerwehr eingefangen und in den Basler Tierpark Lange Erlen gebracht. Dort wird er nun auf seinen Gesundheitszustand getestet und abgeklärt, was mit ihm geschehen soll.

Berichte in der Basler Zeitung
14.11.2016

Citizen Science wird immer mehr als ein Sammelbegriff f√ľr die vielen Herangehensweisen verwendet, wie Freiwillige in der Wissenschaft beteiligt werden. Das Citizen Science Netzwerk Schweiz wurde 2015 nach einem Bed√ľrfnis verschiedener Anbietern von Schweizer Citizen Science Projekten gegr√ľndet. Ziel dieses Netzwerks ist ein besserer Austausch zum Thema Citizen Science in der Schweiz sowie eine besseren Anerkennung durch Interessierte, F√∂rderer und Forschende.

Auf¬†www.schweiz-forscht.ch finden Sie zur Zeit Portraits von 19 Schweizer Citizen Science-Projekten. Die Projekte StadtWildTiere, Wilde Nachbarn und das Citizen Science-Projekt S√§ugetieratlas.wildenachbarn sind ebenfalls auf der Plattform vorgestellt. Erfahren Sie mehr √ľber die Vielfalt der Schweizer Citizen Science-Projekte und besuchen Sie schweiz-forscht.

18.10.2016

Rehe sind Feinschmecker, d.h. sie fressen mit Vorliebe reichhaltige Kr√§uter, Knospen und Gr√§ser. Deshalb sind sie auch immer wieder auf waldnahen Friedhofarealen oder in G√§rten und Parks am Stadtrand zu beobachten. Nicht immer zur Freude von Gartenbesitzern und Friedhofbesucher/innen. Aber entsch√§digen uns nicht solch wundersch√∂ne Bilder, die der Stadtwildtierebeobachter David Riedener in die Galerie der StadtWildTiere geladen hat, f√ľr abgefressene Knospen und Blumen?

Schöne und spannende Bilder sind immer wieder in der Galerie von stadtwildtiere.ch und stadtwildtiere.at, aber auch auf wildenachbarn.ch zu sehen. Ein regelmässiger Besuch lohnt sich.Oder besuchen Sie die entsprechenden Facebook-Seiten: 

 

Facebook-Seite der StadtWildTiere 

Facebook-Seite der Wilden Nachbarn

 

 

 

 

18.10.2016

(c) Jacqueline Hurt / stadtwildtiere.ch

Die Erdkr√∂te (Bufo bufo) gilt als h√§ufige und weit verbreitete Amphibienart. Eine neue Untersuchung, publiziert im Wissenschafts-Journal Plos One, zeigt jedoch das beunruhigende Bild eines gro√üfl√§chigen Bestandsr√ľckgangs seit den 1980er Jahren. Ausgewertet wurden dabei Daten aus Gro√übritannien und der Schweiz, die im Rahmen von Naturschutzaktionen in den beiden L√§ndern von Freiwilligen gesammelt wurden, indem sie w√§hrend der Amphibienwanderzeiten Erdkr√∂ten √ľber die Stra√üe¬†trugen. Die Gr√ľnde f√ľr den R√ľckgang liegen noch im Dunkeln, zumal bei anderen h√§ufigen Amphibienarten wie etwa dem Grasfrosch, kein solcher R√ľckgang zu verzeichnen ist.

09.09.2016

Heute Morgen hat uns mit der Meldung einer G√§mse aus St.Gallen die 10‚Äô000ste Beobachtungsmeldung des Projekts StadtWildTiere erreicht. Das Projekt StadtWildTiere ist bisher in Bern, St.Gallen, Wien, Winterthur und Z√ľrich aktiv.¬†

G√§msen sind zwar eher seltene Stadtbewohner, k√∂nnen aber in St.Gallen, Winterthur und Z√ľrich durchaus auf dem Stadtgebiet beobachtet werden.

Wir freuen uns auf die nächsten 10'000 Beobachtungen. Ein herzliches Dankeschön an alle engagierten MelderInnen!

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