Amphibien

Systematik

Die Amphibien, eine Klasse der Wirbeltiere, umfassen die Ordnung der Froschlurche und der Schwanzlurche (z.B. Salamander und Molche). Die Froschlurche werden in Unken, Kr√∂ten, Laubfr√∂sche, Echte Fr√∂sche und Scheibenz√ľngler (Geburtshelferkr√∂te) unterteilt. Amphibien geh√∂ren zu den gef√§hrdetsten Tiergruppen √ľberhaupt. Von den 21 Amphibienarten in Deutschland wurden 14 in die Rote Liste der bedrohten Tiere aufgenommen, d.h. sie sind stark gef√§hrdet oder verletzlich. Zwei weitere stehen auf der Vorwarnliste. Alle 21 in √Ėsterreich vorkommenden Amphibienarten sind in der Roten Liste aufgef√ľhrt. Von den 20 in der Schweiz lebenden Arten, stehen 14 (70%) in der Roten Liste.

Metamorphose: Vom Wassertier zum Landtier

Typisch f√ľr Amphibien ist die Metamorphose, d.h. ihre Larven leben im Wasser und verwandeln sich im Verlauf ihrer Entwicklung in ein auf dem Land lebendes Tier. Bei den Froschlurchen wird dabei der Schwanz, der im Larvenstadium noch besteht, zur√ľckgebildet, bei den Schwanzlurchen bleibt er bestehen. Amphibien besitzen eine schuppenlose, dr√ľsenreiche Haut. Die Dr√ľsen produzieren verschiedene Sekrete, darunter auch Hautgifte, welche die Amphibien vor Pilzbefall, Bakterien aber auch vor Fressfeinden sch√ľtzen sollen.

Gefährdete Feuchtgebiete

Amphibien sind in ihrem Lebensraum auf Feuchtgebiete angewiesen, in welchen sie zwar meistens nur einen kleinen Teil ihres Lebens verbringen, wo aber ihre Fortpflanzung stattfindet. Feuchtgebiete zählen jedoch weltweit zu den meist gefährdeten Lebensräumen. Dies ist auch der Grund, weshalb heute viele Amphibienarten gefährdet sind.

Beobachtungen von Amphibien

Stadtfauna

St√§dte und Siedlungsgebiete beherbergen eine erstaunlich artenreiche Tierwelt. Das¬†Stadtfauna-Buch zeigt rund 600 Arten, die in den letzten Jahren in mitteleurop√§ischen St√§dten beobachtet werden konnten, vom S√ľ√üwasserschwamm bis zur Nordfledermaus.

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