Bisamratte
Ondatra zibethicus
© Hans-Jörg Hellwig, Wikicommons

Lebensraum

Feuchtgebiet
Gewässer

Die Bisamratte geh√∂rt zu den W√ľhlm√§usen. Sie stammt urspr√ľnglich aus Nordamerika, in Europa Anfang des 20. Jh. eingef√ľhrt. Doppelt so gro√ü wie die Schermaus. Die Bisamratte wird wegen ihres dichten, seidigen Pelzes in Pelzfarmen gehalten. Taucht gut (bis zu 15 Min.). Mundrand verschlie√üt Mundh√∂hle hinter den Schneidez√§hnen, was Nagen und Fressen unter Wasser erm√∂glicht. Frisst vorwiegend Pflanzen wie Schilfrohr, Ufergr√§ser, Kr√§uter, aber auch wirbellose Wassertiere. Gr√§bt R√∂hren in der Uferb√∂schung mit Zug√§ngen unter Wasser. Burgen v.‚ÄČa. im Winter aus Wasserpflanzen, nicht aus √Ąsten wie beim Biber, bis 1‚ÄČm hoch. Neben der Wohnburg werden manchmal mehrere kleinere Flucht- oder Futterburgen angelegt. Lebt in Familienverb√§nden.

Erkennungsmerkmale 
Fell meist braun, F√§rbung variabel, Zehen der Hinterf√ľ√üe mit Schwimmborsten, Schwanz seitlich abgeplattet.
Lebensraum 
Stets am oder im Wasser, bevorzugt freie oder leicht verkrautete Wasserflächen mit ausreichender Ufervegetation.
Gefährdungsgrad
Nicht gefährdet, weil keine einheimische Art (Neozoon).
√Ąhnliche Arten
Der Biber (83-100cm) ist einiges gr√∂√üer als die Bisamratte (30-36cm). Auch die Nutria oder Biberratte hat gewisse √Ąhnlichkeit mit der Bisamratte, hat aber einen runden Schwanz. Diese Art stammt aus S√ľdamerika.
Ma√üe 

Kopf-Rumpf-L√§nge 30‚Ää‚Äď‚Ää36‚ÄČcm,¬†Schwanz 20‚Ää‚Äď‚Ää25‚ÄČcm, Gewicht 0,8‚Ää‚Äď‚Ää1,6‚ÄČkg

Aktivit√§tszeit 
Ganzjährig aktiv, vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv.
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Text wurde mit freundlicher Genehmigung vom Haupt Verlag aus dem Buch Stadtfauna übernommen. Cover StadtFauna-Buch
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Fuchs. © Stefan Wassmer / stadtwildtiere.ch

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Wasserliebendes Nagetier

Die Bisamratte ist d√§mmerungs- und nachtaktiv. Wie der Biber ist sie ans Wasser gebunden und lebt bevorzugt an ruhig flie√üenden oder stehenden Gew√§ssern. Eine Burg aus Pflanzen deutet auf die Anwesenheit der Bisamratte hin. Ein lichtstarkes Fernglas oder ein Nachtsichtger√§t k√∂nnen f√ľr Beobachtungen n√ľtzlich sein.¬†

Lebensraum einer Bisamratte an der Glatt in Z√ľrich. (¬© S. Gloor / swild.ch)

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Die Bisamratte ist ein Neueinwanderer (Neozoon). Wichtig ist, solche neu eingewanderten Arten gut zu beobachten, weil sie negative Auswirkungen auf die Artenvielfalt haben können.

Konflikte zwischen Bisamratte und Mensch

Wie der Biber kann auch die Bisamratte durch ihre W√ľhlt√§tigkeit Sch√§den an D√§mmen verursachen. Mancherorts kommt es auch zu Fra√üsch√§den an landwirtschaftlichen Kulturen. Wo geh√§uft Sch√§den auftreten, k√∂nnen Bisamratten bek√§mpft werden.

BAFU Merkblatt √ľber gebietsfremde Arten

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