Honigbiene
Apis mellifera

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Honigbiene auf violetten Blüte
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Hochsoziale Art, Staaten mit bis zu 80‘000 Arbeiterinnen. Wildform in hohlen Bäumen und in Felshöhlen, wurde 5000 v. Chr. in Anatolien domestiziert, heute weltweit verbreitet. In den gemässigten Breiten wichtigster Bestäuber von Blütenpflanzen. Besucht sehr breites Spektrum von Blüten, ist ausserordentlich konkurrenzstark, kann unter Umständen auch Wildbienenarten verdrängen.

Durch Produktion von Honig und Wachs sowie Bestäubung von Kulturpflanzen grosse wirtschaftliche Bedeutung. Im Gegensatz zu den Wildbienen stechfreudig. Ihr Gift ist rund 10-mal stärker als das der Hornisse und kann bei allergischen Menschen zum Tod führen.

Erkennungsmerkmale

Merkmale, Verwechslungsgefahr: Beinsammler. Ihr Sammelapparat an den Hinterbeinen ist charakteristisch. Im Flug hängen die Hinterbeine oft pollenbeladen herunter.

Kann mit ein paar ähnlichen Wildbienenarten und einigen Schwebfliegen (z. B. die «Mistbiene» Eristalis tenax) verwechselt werden.

Gehört zu
Aktivitätszeit

Flugzeit März-Oktober

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Fördermassnahmen

Honigbienen kommen in Mitteleuropa nicht wild vor. Sie sind Nutztiere für uns Menschen, um Honig zu produzieren. Dank ihrer immensen Volksgrösse sind Honigbienen als Bestäuber für landwirtschaftlichen Anbau wie Raps, Sonnenblumen und Obstkulturen wichtig.

Ein breites Spektrum an Blütenpflanzen dient nicht nur der Insektenbestäuber-Diversität, sondern kann sich auch positiv auf die «ausgewogenere» Ernährung und somit auch auf die Gesundheit des Honigbienenvolkes auswirken.

Da Honigbienen-Völker mit tausenden von Arbeiterinnen eine hohe Konkurrenz für Wildbienen bedeuten können, sollten Honigbienen-Kästen nicht näher als 1.5 km zum nächsten Naturschutzgebiet aufgestellt werden. So kann die Diversität der Wildbienen besser geschützt und Konkurrenz um Blütenpflanzen reduziert werden.

Honigbienenarbeiterinnen fliegen meistens nicht über 1.5 km um Nahrung zu suchen, daher kann der Konkurrenzkamp der Honigbienen gegenüber wilde Bestäuber mit dieser Mindestdistanz zu Naturschutzgebieten verringern.
Durch ihre grosse Anzahl Arbeiterinnen sind Honigbienen wichtig für die Bestäubung unsere Kulturpflanzen/Massentrachten wie Raps oder Sonnenblumen.
Bei sonniger relativ warmen Wetter im Frühling übernehmen die Honigbienen die Hauptteil der Bestäubung der Obstblüten. Bei trüberen Wetter wenn Honigbiene weniger ausfliegen sind Wildbienen, Fliegen usw. umso wichtiger als Ergänzung.
Beobachtungstipps

Honigbienen sind durch ihre tausendfachen Arbeiterinnen die meistgesehenen Blütenbesucher auf einheimischen und nicht einheimischen Blüten.

Imkerverbände bieten reichhaltige Informationen zu den Honigbienen.

Ein Honigbienenvolk im Winter beträgt etwa 8'000-12'000 Arbeiterinnen. Im Sommer sogar bis 30'000 Arbeiterinnen.
Wenn sie mehr erfahren wollen über das Imkern können sie sich bei lokalen Imkern und Imkervereinen informieren.
Man kann die Honigbiene gut erkennen bei ihren charakteristischen Flugverhalten in dem sie ihre Hinterbeine mit den Schienenbürsten oft Pollen beladen herunter hängen.
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