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12.08.2015


(c) Toni Bürgin / stadtwildtiere.ch

Ein lesenswerter Bericht in der NZZ vom 11. August 2015 erzählt von den wilden Tieren in St.Gallen und vom Projekt StadtWildTiere in St.Gallen, Zürich und Wien.

02.08.2015
 
 
Kaum zu glauben: Schon zieht es die Mauersegler wieder Richtung Süden. Vielerorts, so auch in St.Gallen, Wien und Zürich, sind die meisten dieser eleganten Flugkünstler bereits abgeflogen. Für viele Stadtbewohner sind ihre langgezogenen, durchdringenden Rufe eng mit dem Sommer in der Stadt verbunden. Ihre Winterquartiere liegen in Afrika, südlich des Äquators. Nächsten Frühling, im April werden sie wieder in unsere Städte zurückkehren und an denselber Orten nisten wie dieses Jahr. 
Nistorte sind sehr wichtig für die Vögel und sollten auch bei Renovationen erhalten bleiben. Künstliche Nisthilfen, wie die Mauerseglerboxen, oder Öffnungen in Fassadenhohlräumen (wie auf dem Bild die seitlichen Schlitze in den Zierkonsolen, Bild aus Wien), werden gern angenommen.
21.07.2015

 

In den letzten Jahren hat sich die Quagga-Muschel, vom Schwarzen Meer her kommend, in Deutschland und Österreich schnell ausgebreitet. Erstmals wurde sie nun im Rhein bei Basel nachgewiesen. Die dreieckige Muschel ist sehr konkurrenzstark und verdrängt sogar die erst seit den 1960er Jahren bei uns eingewanderte Zebra- oder Wandermuschel. Auch in Wien, Bregenz und anderen gröβeren Städten entlang von Gewässern können die Muscheln festgestellt werden. Damit können sie ein Problem für die Wasserversorgung werden, aber auch die heimische Gewässerökosysteme empfindlich stören. Verbreitet werden diese Muscheln über den Transport von Schiffen, insbesondere von Freizeitschiffen, wie eine Studie des Schweizer Wasserforschungsinstituts Eawag zeigt.

 

21.07.2015

  

Eindrückliche Schlangenbilder erreichen uns immer wieder aus Wien. Besonders die Äskulapnatter, Symbol für die Humanmedizin, mit ihren durchschnittlich 120 bis 160 cm Länge eine der längsten Schlangen Europas, wird hier immer wieder gesichtet. In der Schweiz lebt diese ungiftige Schlage nur in den südwestlichen und südlichen Kantonen, dort kann sie jedoch ebenfalls am Siedlungsrand angetroffen werden.
 
Aber auch schöne Bilder von Ringelnattern werden auf die StadtWildTiere-Meldeplattform geladen. Sie nutzen im Siedlungsgebiet gerne Gartenteiche als Nahrungsquelle oder Komposthaufen als Eiablageplätze.
 
Die hübschen Blindschleichen jedoch gehören nicht zu den Schlangen. Sie sind näher mit den Eidechsen verwandt.
20.07.2015
Wien: Seit 27. Mai sind die StadtWildTiere auch in Wien vertreten. Unglaubliche 423 Beobachtungen wurden dem Team in Wien seitdem gemeldet! Von der Maus bis zum Wildschwein – alle Beobachtungen können auf der StadtWildTiere-Projektseite eingesehen werden. In Zukunft werden wir Sie hier auch über spannende Wiener Wildtierbeobachtungen auf dem Laufenden halten und freuen uns über Meldungen in Wien unter www.stadtwildtiere.at
20.07.2015

Noch kann der Waschbär in Österreich und in der Schweiz nur vereinzelt beobachtet werden. In Deutschland sind die intelligenten Pelzträger jedoch schon weit verbreitet. Um der Ausbreitung der Waschbären auf der Spur zu bleiben, sind Meldungen von Beobachtungen sehr wichtig. Für Waschbären-Meldungen bitte auf dieser Plattform die entsprechende Stadt aus wählen. Vielen Dank!

Mehr zu den Waschbären auf dieser Seite.

13.07.2015

Das Wiederansiedlungsprojekt für Luchse in der Nordostschweiz Luno ist ein Erfolg. Das bestätigt ein im vergangenen Winter durchgeführtes Fotofallen-Monitoring der Koordinationsstelle für Raubtierökologie und Wildtiermanagement KORA. 15 selbständige Luchse und acht Jungtiere wurden nachgewiesen.
 
Auch TURO, der Luchs der 2003 der Stadt Zürich einen Besuch abgestattet hat (Bild oben), ist Teil dieser Erfolgsgeschichte: TURO war sicher Vater in den Jahren 2005, 2006 und 2008.
 
TUROs Besuch in der Stadt Zürich wurde mit eindrücklichen Bildern von einem SRF-Fernsehteam gefilmt. 
11.07.2015
 
Das Euro Bird Portal EBP ist ein Projekt des European Bird Census Council EBCC, gemeinsam getragen von 29 Institutionen von 21 verschiedenen Europäischen Ländern.
An der Partnerschaft beteiligt sind Biodiversitäts-Datenbanken und ornithologische Institutionen. Sie garantieren die zuverlässige Datensammlung von tausenden von Freiwilligen und die wissenschaftlich korrekte Auswertung und Interpretation der Daten. Das Projekt ist mit 100'000 aktiven BeobachterInnen und jährlich 30 Millionen Beobachtungsdaten das grösse Citizen Science Projekt Europas. 
11.07.2015

Dachsmutter in Olten. (c) Damian / stadtwildtiere.ch
 
Die behäbigen Stadtdachse leben heimlicher als ihre Verwandten, die Rotfüchse. Viele Stadtbewohner haben deshalb zwar schon oft einen Rotfuchs gesehen, sind aber noch nie einem Dachs begegnet.
Ganz anders ist es Damian ergangen, der im Juni gleich drei Dachse bei sich im Garten beobachtete. Er schreibt auf www.stadtwildtiere.ch: "Ich hörte erst ein Fauchen und dachte, unsere Katzen streiten sich mal wieder mit anderen. Ging raus und bemerkte ein lautes Rascheln im Gebüsch, dazu relativ lautes Schnüffeln. Als ich dann die Handy-Taschenlampe angemacht habe, kamen sogleich drei Dachse aus dem Gebüsch..." Mehr zu dieser spannenden Beobachtung in der Galerie der StadtWildTiere.
 

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