Gleich drei tierisch tolle Neuerscheinungen

08.03.2021, Katja Rauchenstein
Gleich drei tolle Neuerscheinungen zu Wildtieren in der Schweiz erscheinen diesen Frühling 2021 beim Haupt-Verlag. Vorbestellungen sind schon möglich. Wir wünschen Ihnen spannende Schmökerstunden!
Atlas der Säugetiere – Schweiz und Liechtenstein

99 wildlebende Säugetierarten kommen aktuell in der Schweiz und in Liechtenstein vor. Der «Atlas der Säugetiere Schweiz und Liechtenstein» porträtiert diese gemäß dem wissenschaftlich aktuellen Wissensstand. Die Artporträts umfassen neben allgemein verständlichen Texten zur Biologie, Verbreitung, zu den Ansprüchen an den Lebensraum sowie zum Schutz und zum Managementstatus auch Verbreitungskarten, zahlreiche Fotos und Diagramme. Artübergreifende Aspekte werden in 15 Fokuskapiteln erläutert und umfassen Themen wie die Wiederansiedlung ausgestorbener Arten oder den Umgang mit Großraubtieren.

Für den neuen Säugetieratlas wurden jegliche Beobachtungen der Meldeplattformen wildenachbarn.ch und stadtwildtiere.ch verwendet. Neben den ausgewiesenen Expertinnen und Experten haben somit auch die Melder*innen unserer Plattform einen Beitrag zum Buch geleistet. Ein grosses Dankeschön an alle Melder*innen! 

Vorbestellungen sind möglich.

Der Igel – Nachbar und Wildtier

Unsere Mitarbeiterinnen Anouk Taucher und Madeleine Geiger schrieben ein tolles Buch über unseren stacheligen Nachbarn. Absolute Leseempfehlung!

Igel erfreuen sich großer Beliebtheit - sie lassen sich vielerorts leicht in den Abendstunden beobachten. Doch was wissen wir eigentlich über diesen stacheligen Nachbarn? Dass er ein ausgesprochen gutes Ortsgedächtnis hat und sich damit leicht im Siedlungsraum zurechtfindet? Oder dass die Igelpopulationen in vielen europäischen Ländern aktuell rückläufig sind?
Dieses Buch gibt einen Einblick in die Biologie und Ökologie des Igels und entführt uns in das nächtliche Treiben in unseren Gärten. Zahlreiche Tipps und Erkenntnisse aus der Igelforschung in Deutschland, Österreich und der Schweiz zeigen auf, wie wir unsere Umgebung igelfreundlicher gestalten und Gefahren für diesen kleinen Fußgänger abwenden können.

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Der Bartgeier

Als «Lämmergeier» verhasst, hatte es der Bartgeier in den vergangenen Jahrhunderten nicht leicht: Er wurde mit allen Mitteln gejagt und schlussendlich ausgerottet. Heute wissen wir, dass sich der Bartgeier nicht von Lämmern ernährt, sondern fast ausschließlich von Knochen. In den 1970er-Jahren begannen enthusiastische Bartgeierfreunde, die Wiederansiedlung zu organisieren - 1991 wurde die erste Auswilderung in der Schweiz unternommen. Heute, 30 Jahre später, steht fest, dass die Auswilderung von Bartgeiern eines der erfolgreichsten Auswilderungsprojekte im Alpenraum ist.
Ein Grund zum Feiern und für eine aktuelle Monografie über den größten Vogel des Alpenraums.

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