Löcherbiene
Heriades truncorum

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Die Löcherbiene baut ihren Nestverschluss aus Harz
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Solitäre Art. Nistet in röhrenförmigen Hohlräumen im Totholz (Insektenfrassgänge) und in hohlen Pflanzenstängeln, vor allem in Brombeerstängeln. Besiedelt häufig Nisthilfen wie Bambusröhrchen oder Bohrungen in Holzklötzen, und bevorzugt dabei einen Innen-Durchmesser von 3-3.5 mm. Verschliesst den Nesteingang mit Harz.

Besucht ausschliesslich Korbblütler wie Disteln und Flockenblumen.

Hier zu mehr Bilder und Informationen über die Gewöhnliche Löcherbiene.

Erkennungsmerkmale

Bauchsammler; zylindrischer, schwach behaarter Körper, Hinterleib mit schmalen, weissen Binden. Im Feld nicht von weiterer in Zürich ebenfalls vorkommender Löcherbienenart zu unterscheiden.

Gehört zu
Masse

Körperlänge 6-8 mm

Aktivitätszeit

Mitte Juni-Mitte September

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Fördermassnahmen

Die Gemeine Löcherbiene kann gefördert werden, indem markhaltige Pflanzenstängel von Königskerzen, Rosen, Eseldisteln, Holunder und Brombeeren angeboten werden.

Eine Nisthilfe kann relativ einfach im Garten installiert werden: Beispielsweise mit verblühten oder abgestorbenen Brombeerranken. Dazu die Ranken in etwa 50 cm lange Stücke schneiden und senkrecht an einem Zaun gut festbinden, allenfalls an einem Bambusstab oder etwas Ähnlichem befestigen. Drei Dinge sind für die Annahme der Wildbienen wichtig: Brombeerstängel immer einzeln aufstellen, senkrecht oder leicht vertikal befestigen (nie waagerecht) und die abgeschnitten Stängel sollten nie die Erde berühren, so dass beide Enden trocken und zugänglich bleiben.

Die stehengelassenen verblühten dürren Königskerzen-Stängel bieten nicht nur Vögel im Spätherbst Nahrung sondern auch im nächsten Jahr dann als Nistplatz für Markstängel-Bewohner wie die Gemeine Löcherbiene..
Der Mark des dürren Brombeerstängel wird dann von dem Weibchen der Löcherbiene mit den Mundwerkzeugen herausgearbeitet um ihr Nest anzulegen.
Für die Gemeine Löcherbiene und andere Markstängelbewohner können gut gefördert werden mit senkrechten dürren Brombeerstängel an einem Zaun befestigt werden.
Beobachtungstipps

Die Gemeine Löcherbiene ist eine recht häufige Art im Siedlungsraum. Auf Wiesen kann man sie oft auf Korbblütlern wie Margeriten, Disteln oder Flockenblumen bestaunen.

Sie ist auch an Nisthilfen wie Holzbohrungen mit kleinem Innendurch-messer (3–3,5 mm) oder dürren (toten) Brombeerstängeln zu beobachten. Die Wildbiene verschliesst ihre Nester mit Harz.

Margeriten beschmücken eine Wiese und bieten auch Nahrung für Bestäuber.
Die Löcherbiene Heriades truncorum besitzt eine auffallende Pollensammeln-Verhalten. Sie sammelt Pollen in ihrer Bauchbürste, indem sie die Blütenoberfläche mit wippendem Abdomen abläuft.
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