Natternkopf Mauerbiene
Hoplitis adunca

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Natternkopf Mauerbiene auf Natternkopf Blüte
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Lebensraum: Kiesgruben, Steinbrüche, Ruderalflächen, Brachen, Parks und Gärten mit geeigneten Niststrukturen und Natternkopf-Beständen in der Nähe.

Nistweise: Nistet in Fels-, Löss- und Lehmwänden, Trockenmauern, Käferfrassgänge im Totholz, hohlen Stängeln und auch in Nisthilfen aus Hartholz mit einem Innendurchmesser von 6 mm. 

Nahrung, Nestproviant: Besucht ausschliesslich Natternkopf (Echium).

Hier zu mehr Informationen und Bilder über die Natternkopf-Mauerbiene.

Erkennungsmerkmale

Die Weibchen sind unscheinbar, schwarz und spärlich behaart mit dünnen, hellen, weisslichen Hinterleibsbinden. Männchen haben einen braungefärbten Brustteil (Thorax) und grüne Augen. Verwechslungsgefahr mit der Stahlblauen Mauerbiene (Osmia caerulescens) möglich. Die Natternkopf Mauerbiene ist jedoch länger und schlanker.

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Aktivitätszeit

Flugzeit: Juni-August

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Fördermassnahmen

Die Natternkopf Mauerbiene kann 1000 Meter zwischen Nistplatz und Futterquelle zurücklegen, absolviert jedoch meistens nur rund 200-300 Meter für ihre Pollen-Sammelflüge. Daher ist es wichtig, dass Nistplatzmöglichkeiten und Natternkopf-Bestände nahe beieinander sind.

Diese Wildbienenart ist in den letzten Jahrzenten selten geworden, hauptsächlich aufgrund des Rückgangs passender Nistplätze. Besonders Ruderalstandorte entlang von Strassenrändern, Bahngleisen oder in Kiesgruben sind für die Natternkopf Mauerbiene und für deren Futterpflanze essentiell.

Um die Wildbiene im eigenen Garten oder auf dem Balkon zu fördern, pflanzen Sie Natternkopf in trockenwarmer, nicht humusreicher Erde (keine normale Gartenerde). Wenn man Jahr für Jahr diese wunderbaren violettblauen Blüten bestaunen will, sollte man den Natternkopf nicht zu früh zurückschneiden, denn erst wenn die verblühten Stängel dürr sind, sind die Samen reif.  Das Nistplatzangebot für die Natternkopf Mauerbiene kann einfach gefördert werden, indem Löcher von 6 mm Innendurchmesser in Totholz gebohrt werden und an einem sonnigen Stelle gestellt wird.

Natternkopf können zwischen Steinfugen, Terrassenplatten wachsen und so für farbe sorgen.
Natternkopf wachsen gerne in gestörten Stellen wie hier entlang eine Holzschnitzelweg.
Natternkopf wachsen gerne an trockene kiesige Stellen entlang Bahngleisen.
Beobachtungstipps

Die Natternkopf Mauerbiene spezialisierte sich bei der Blütenauswahl auf Natternkopf (Echium vulgare). Diese Wildbiene kann daher am Besten bei guten Natternkopf-Beständen gesichtet werden. Der Natternkopf ist eine typische Ruderal-Pflanze, das heisst, sie mag humusarme, heisse, trockene und auch kalkhaltige Standorte wie in Kiesgruben, an Bahngleisen, auch an Strassenrändern.

Männchen patrouillieren an guten Natternkopf-Blütenbestände. Dies führt gelegentlich zu kleinen, schwebenden Rangeleien. Die Männchen können auch gut beim Ausruhen auf kahlen Bodenstellen, Steinen, dürrem Holz oder Topfrändern beobachtet werden.  

Das Natternkopf-Mauerbienen Weibchen sammelt Pollen im Umkreis von höchstens 1 km rund um ihrem Nistplatz. Danach trägt sie die Pollen zu ihren Nistplätzen in verschiedenen Hohlräumen wie Holzbohrungen an Nisthilfen oder in Löcher von Lehm- und Felswänden.

Natternkopf kann auch an Strassenränder wachsen.
Bei guten Natternkopfbeständen kann man Hoplitis adunca erwarten.
Natternkopf-Mauerbienen Männchen mit grünen Augen beim Ausruhen auf einem Topfrand neben den Natternkopfpflanzen..
Natternkopf-Mauerbienen Weibchen beim Pollen sammeln auf einer Natternkopf Blüte.
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